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HECHTEN 2018

Es ist ein Event, was es so nur einmal im Jahr gibt. “Es ist das Dreieck aus Körper, Geist, Seele und Wut, was für unseren Erfolg verantwortlich ist” - Team “Xim Ragus”, was soeben das Beerrace gewonnen hat. Doch der Reihe nach: Es ist Freitagabend und die Sonne lacht über dem TFC-Gelände. Viele der 16 Teams sind bereits eingetroffen, bauen ihre Zelte auf und versammeln sich bei kühlem Bier um das Lagerfeuer. Es ist der Abend vor dem Beginn des Hechtens 2018, dem alljährlichen Ultimate-Frisbee-Turnier in Kaiserslautern. Der exotischste Gast: Das Team ”Ichnos”, frisch eingeflogen aus Sardinien. Mit gegrilltem Fleisch und Käse in der Hand, sowie Marshmallows und Brotteig auf dem Stock über dem Feuer, lernt man sich kennen. Dass man am nächsten Tag halbwegs zeitig aus den Federn muss, sind Zukunftsprobleme.

Der Samstagmorgen beginnt mit Frühstück und dann gleich mit den ersten Spielen. Zwei Rasenplätze und, dank abmontierten Beachvolleyballfeldern, ein Sandplatz stehen zur Verfügung. Für die Hechte läuft es in der Gruppenphase ergebnistechnisch mäßig. Auch dank der erfreulichen Tatsache, vielen neuen Leuten hier ihre erste Turniererfahrung zu geben, gehen die Spiele gegen die “Hässlichen Erdferkel” aus Marburg, die “Angelsachsen” aus Leipzig und das Team “Mierda Wehrda”, bestehend aus ehemaligen Marburger Spielern, recht deutlich verloren. Alles kein Problem, etwas bitter ist dann aber die Niederlage gegen Mierda Wehrda im Wettnageln, was uns ungeputzte Klos und den Gegnern eine 30-Euro-Spende für die German Toilet Organisation beschert. Aber es gehört nunmal zu einem guten Gastgeber, seinen Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Das danach noch eine deftige Abreibung im erwähnten Beerrace folgt, rundet das Bild ab. Beerrace? Kurz gesagt, zwei Vertreter jedes Teams trinken so schnell wie möglich ein Bier, machen währenddessen irgendwelche vorgegebenen Bewegungsabläufe, die ohnehin keiner so ganz versteht und wenn dann auch noch der Schnaps ausgetrunken ist, muss man nur noch als erster mittels Bocksprung oder zumindest ähnlich anmutenden Bewegungen in der Zielzone sein. Und da haben die Hechte nunmal nicht besagte Dreiecksenergie. Was danach noch bleibt, ist hervorragendes Wetter und die nächste Niederlage gegen den Gast aus Sardinien.

Damit sind die Spiele für den Samstag vorbei und der Tag geht so richtig los. Die Partyvorbereitungen mit Meister Lucas laufen auf Hochtouren. Im Stile des Mottos der 20er Jahre wird die Sektpyramide errichtet, das riesige Lamettanetz über der Tanzfläche gespannt und es wird hitzig diskutiert, ob auch genug Tequila vorhanden ist und ob noch mehr Gurken für den Gin gekauft werden müssen. Und dann läuft die Party wie eine Party nunmal läuft und plötzlich ist es hell draußen. So landen dann die letzten Partygäste im Zelt, gerade noch rechtzeitig, bevor der große Wolkenbruch eintritt.

Sonntagmorgen, drei Stunden später: “Diese Schlammschlacht, sorry, Sandschlacht, im Regen, das war schon was Besonderes”, erzählt der begeisterte Chris Cross. “Insbesondere nach dem klasse Frühstück, was wir der Rührei-Bacon-Manufaktur in der Küche zu verdanken haben.” Chris gehört zu denen, die es geschafft haben, auf der Party den Absprung zu finden, um sowohl in den Genuss des Frühstücks zu kommen, als auch am ersten Sieg der Hechte des Turniers gegen die “Brezelwerfer” aus Speyer teilzuhaben. “Auf Beach spielen macht mega Bock, besonders bei Regen”, pflichtet ihm Joelle bei, die von nun an aber nur noch Xim genannt werden möchte. Dies ist ihr Tribut an die schließlichen Sieger des Turniers, die auch schon beim Beerrace erfolgreich waren. Fälschlicherweise noch als “Allgaiers 11” angemeldet, setzt sich das Team aus Stuttgart im Finale gegen die Angelsachsen durch, im kleinen Finale gewinnt “Disconnection” aus Freiburg gegen die “ULMtimates” das Süddeutsche Duell. Für die Hechte reichte es nach Siegen gegen die “Hartplatzhelden” aus Landau und die ”Feldmädchen” aus Mainz für Platz 13.

Was gab es noch so bei dem Turnier? Ein Spikeballfeld (Volleyball zu viert mit einem tennisballartigen Spielgerät und einem Trampolin als Netz), KanJam (eine fliegende Frisbeescheibe muss vom Mitspieler in eine mülleimerähnliche Tonne geschlagen werden), den jährlich anwesenden Tod auf zwei Beinen, taktische clevere Drops beim Anwurf der Scheibe und einen “Mega Layout Catch”, der alle Drops wieder gut macht. Das Wichtigste auf einem Ultimate-Turnier ist aber schlussendlich der Spiritsieger, die Mannschaft, die nach der Meinung ihrer Gegner die vorbildlichste Einstellung in Bezug auf Spaß und Fairness auf den Platz legt. Diesen Sieg kann sich Disconnection sichern, Glückwunsch! Zum Sieger der Party werden nachträglich die Ichnos gekürt.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Cantina-Band das einzige war, was irgendwie gefehlt hat. Aber DJ Bene übt bei der Verabschiedung schon fleißig:

- Dankeschön! Wir sind die Hechte, wenn ihr Turnierwünsche habt, ruft sie einfach!

- Macht dasselbe Turnier nochmal!

- Alles klar, dasselbe Turnier. Und los!

+++ Winterliga +++

Teilnahme an der Winterliga
 
Am Samstag, den 3.02.2018 kamen meine Mitspieler und ich in den Genuss, das wunderschöne Kaiserslautern auf einem internationalen Ultimatetunier in Luxemburg zu vertreten.Man hatte uns Rookies mit dem Versprechen von Freibier und umschmeichelnden Aussagen, wie: „Eigentlich seit ihr schon viel zu gut für die Winterliga...“, gefügig gemacht.
Die Anspannung und Vorfreude waren grenzenlos, als sich die Menschenmasse auf dem Nettoparkplatz abfahrbereit machte. 
 Im Auto wurde dann heiß über Frisbeeregeln diskutiert.
Es wurde selbst der Sonderfall vom Sonderfall durchgesprochen, sodass sich die anderthalb Stunden Fahrtzeit gut ausfüllen ließen.
Nachdem uns Google Maps in seinem besten Französisch erfolgreich navigiert hatte, sodass wir nach kleineren Abweichungen von der Ideallinie endlich vor der Halle standen, machte sich ein mulmiges Gefühl der Unsicherheit breit.
Als wir in die Halle kamen wurde bereits fleißig Frisbee gespielt.
Das laufende Spiel zeigte erstaunlich viel Professionalität. Bereits jetzt wurde klar, dass bei dem Niveau der Winterliga leicht untertrieben wurde.
Nachdem die echt feschen und schnittigen Hechte-Trikots an die Rookies verteilt waren, wurde es ernst.
Die 15 Mann starke Gruppe war schnell in zwei Teams geteilt und das Einwerfen konnte beginnen.
Na das kann ja was werden, dachte ich mir.
Die ersten Würfe waren etwas unpräzise, doch man hat sich dann schnell eingefunden.
 
Als ich zum ersten Mal auf der Zonengrenze stand, meinem Kontrahenten tief in die Augen blickend, wurde es ernst.
Die Aufregung stieg ins unermessliche.
Als die Frisbee vom anderen Ufer geflogen kam, konnte es losgehen. Anfangs war alles etwas chaotisch und man versuchte, das im Training Gelernte so gut, wie möglich, anzuwenden.
Schnell hat man sich angetrieben vom internationalen Flair und aufgestachelt von lautstarken Fangesängen anstecken lassen. Man kam in den Turniermodus.
Nachhaltig beeindruckt hat mich vor allem der soziale und sportliche Gedanke, den ich vom Basketball nicht in dieser Form gewohnt bin. Dort ist der Gegner Gegner... Frisbee ist eine der Sportarten, bei der man das gegenüber vor allem als Mensch wahrnimmt. Die Art wie Männer und Frauen, Kinder und Junggebliebene, Vollschlanke und Schlanke miteinander spielten, war für mich bis dato undenkbar.
Es wurde ehrgeizig und athletisch gespielt, aber es fehlte diese Verbissenheit.
Auch die Spirit-Circle am Ende der Partien trugen maßgeblich zu meinem Empfinden bei.
Man trank zusammen Schnaps und sang Piratenlieder. Wer gewonnen hatte wurde zur Nebensache. Die konsequente Alkoholzufuhr wirkte ebenfalls förderlich.
Auch wenn ein Sieg schön gewesen wäre, fühlte ich mich nicht als Verlierer.
Ich war mit dem Tag sehr zufrieden, als wir abgekämpft und frisch geduscht in die Autos stiegen.
Das Turnier war ein Erlebnis, an das ich in meiner noch kurzen Zeit an der UNI gerne zurückdenke.
 
Ein besonderes Dankeschön möchte ich hierbei noch unseren europäischen Nachbarn für ihre Gastfreundschaft aussprechen.
Ein Dank gilt auch den „alten Hasen“, die sehr nachsichtig mit uns waren, wenn wir unterwegs mal wieder eine Scheibe verschludert hatten. Die ihre Mühe damit hatten, unsere Fehler auszubügeln und unpräzisen Pässen hinterher zu hechten. Es war euer Vertrauen in uns, das uns an jenem Samstag nach Luxemburg führte.
Ich hoffe, dass die anderen Teilnehmer mindestens genauso viel Spaß hatten, wie ich.
Euer Felix😉

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Kleiner Hecht

+++ Kleiner Hecht +++
Bei schönem-windig-kaltem Herbstwetter haben wir zum letzten Outdoorturnier des Jahres geladen.
Jedes Team mit einem Teambierkasten ausgestattet, konnte nochmal im Indoormodus 5vs.5 das Scheibenwerfen an frischer Luft genießen.

1 Porta Pirates
2 Prinzhessinnen
3 Gemischtfang
4 Hechte
5 Brezelwerfer
6 Colorado

Wir sehen uns Indoor
Pike Power

Spatzenrabatz 2018

2. Platz
Danke ULMtimates! Ihr wart wie immer super Gastgeber!

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Südseecup

Glitzerndes Wasser, Südseesonne und feinste Rasenplätze - all das und noch mehr lockte am vergangenen Wochenende die Hechte an den Bodensee zu Team Südsee.

Der Regen war schon weg, als wir Freitagnacht nach und nach eintrudelten. Bei Bier und Gegrilltem konnten wir uns noch von der langen Fahrt erholen, bevor wir todmüde im Schlafsack versanken.

Der Samstag begann für uns zunächst mit einem fürstlichen Frühstück inklusive Bircher Müsli, Speck und Rührei. Derart gestärkt trafen wir im ersten Gruppenspiel auf die Dalahästs. Die Schwedischen Pferdchen hatten anscheinend nicht so gut gefrühstückt - wir konnten das Spiel ganz klar für uns entscheiden.

Im zweiten Spiel ging es dann gegen die Outernationals deutlich enger zu. Leider mussten wir uns letztlich im Universe Point geschlagen geben.

Im letzten Gruppenspiel gegen die Saxy Divers ging es um den Gruppensieg, da die Leipziger die Outers knapp besiegt hatten. Das Spiel war heiß umkämpft, aber mit einer Energieleistung zum Schluss konnten wir uns auf drei Punkte absetzen und das Spiel 10:7 gewinnen. Damit ging der Dreiervergleich zu unseren Gunsten aus – wir hatten den Rest des Tages frei und waren automatisch unter den Top 8. Statt also noch einmal die Schuhe zu schnüren, packten wir lieber die Schwimmflossen aus und sprangen in den Bodensee.

Abgekühlt und bester Stimmung ging es dann zur Stärkung in die Konstanzer Innenstadt, wo wir uns nach dem Essen noch ein leckeres Eis gönnten. Zurück am Platz wurde dann lauthals Silent Party gefeiert oder früh ins Bett geschlichen.

Ausgeschlafen ging es am Sonntag ins Viertelfinale gegen Sugar Mix. Nach ein paar schnellen Breaks stand es 7:1 für uns, dann kam Sugar Mix noch mal zurück - es ging aber gut für uns aus: 9:5, Halbfinale! Leider verletzungsbedingt jetzt mit zwei Hechtinnen weniger.

Im Halbfinale trafen wir auf die schweizerischen Wombats. Es wurden trotz einiger individueller Fehler die Punkte komplett getradet bis zum Universe Point. Obwohl es dreimal die Chance gab, konnten wir den Siegpunkt nicht festhalten und damit entging uns knapp die Revance gegen die Outernationals im Finale.

Stattdessen trafen wir im Spiel um Platz drei in einem ebenso heißen Match auf Flying Circus. Diesmal konnten wir den Universe Point für uns entscheiden – aller guten Dinge sind also tatsächlich drei: Dreimal Universe-Point und Platz 3.

Vielen Dank für ein fantastisches Turnier Team Südsee und vielen Dank für eure Unterstützung Melina, Theo, Jonas, Martin und Steffen.

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