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4-Ferkel

Was für ein hässliches Wochenende!

 
Nach dem durchaus erfolgreichen Auftritt im letzten Jahr durften die Turnbeutelvergesserinnen auch in diesem Jahr wieder auf dem 4Ferkel ihre Zelte aufschlagen.
In 4 heißen Poolspielen konnte das ausgegebene Ziel Lower Pool mit 2 Niederlagen gegen die Ferkelinen und die Gurkentruppe, einem Unentschieden gegen HSG und einem Sieg gegen Team Sprizz souverän eingefahren werden.
Der Samstag wurde dann mit einem deutlichen Sieg im Zwischenpool gegen die Rotkäppchen schön abgeschlossen. Im Sonntagmorgenspiel traf man in einem super engen Spiel auf Phantastix und konnte sich im Universe Punkt durchsetzen. Damit stand man im Halbfinale um die Plätze 13-16 gegen das türkische Team Hucking Hot. Da die Gegner leider nicht aufzutreiben waren, zogen die Beutel kampflos in das Finale um den Sieg im Lower Pool (Platz 13) gegen 50 Shades of Blonde ein. In diesem Spiel zeigte sich leider, dass die Spielerinnen etwas aus dem Rhythmus gekommen waren. Die taktischen Umstellungen, die zu einem ausgeglichenen Spiel führten, waren zu spät vorgenommen worden, sodass das Turnier mit einer deutlichen Niederlage abgeschlossen werden musste.
 
Vielen Dank an unsere Pickups Judith, Linde, Annette und Nesha!

Danke auch an die Erdferkel für die Einladung und das Ausrichten und bis nächstes Jahr!

Auch die Hechte-Jungs alias Beefträger waren dieses Jahr wieder beim 4-Ferkel in Marburg vertreten.

Nach einer angenehmen Anreise konnten wir auf den Affölerwiesen bei kühlem Bier und Knoblauch mit Nudeln den Abend genießen.

Am Samstagmorgen wurde zunächst versucht durch fleißiges Zähneputzen die Knoblauchfahne halbwegs zu neutralisieren und das morgendliche Warmup wurde durch ein ausgiebiges Spikeballspiel ersetzt.

Die darauffolgenden Gruppenspiele konnten wir Beide für uns entscheiden und mussten erfreut feststellen, dass im Spirit-Kreis recht viele Getränke ausgetauscht wurden.

Im dann stattfindenden Zwischenpool konnten wir leider kein Spiel gewinnen. Zwei Spiele endeten im Universepoint nicht zu unseren Gunsten und in den Beiden anderen Spielen, unter anderem auch gegen den Gastgeber mussten wir uns recht deutlich geschlagen geben.

Das am Samstagabend stattfindende Stubbi-Guts-Duell gegen Marburg ging bedeutend knapper aus, war jedoch ein erneuter Sieg für die Gastgeber.

Erst im letzten und alles entscheidenden Platzierungsspiel gegen die Dreckigen Elbhaie konnten wir unsere Serie an Niederlagen wieder stoppen und uns den 23. Platz (von 36) sichern.

Wir danken den Erdferkeln, dass wir doch noch dabei sein durften und hoffen, dass es uns auch nächstes Jahr wieder gestattet ist eine Delegation ins schöne Marburg zu schicken. Dann vielleicht nicht als Beefträger sondern als Friedenstauben.

Mixed-DM Quali 2016

Mixed­Quali 2016 ­ 17 Hechte auf dem Sprung zur großen Karriere

Was waren die Träume riesig: Deutscher Meister, Nationalmannschaft, WM­Sieger. Dies und nicht weniger spukte in unseren Köpfen herum, als wir am Freitagabend nach Heidelberg reisten. Ob im Auto der Allgaiers, im Zug oder wie bei Eva, die zwecks Aufrechterhaltung der Spannung eine Solo­Anreise ohne jegliche Ablenkung wählte: Die Vorfreude und Spannung war groß. Die verbleibenden acht Hechte entschieden sich für eine Anreise am Samstagmorgen, um möglichst ausgeschlafen und entspannt die Mission Titelgewinn anzutreten. Die Ausnahme kleinerer Pannen wie ein kaputtes Paar Schuhe oder ein nicht wesentlich intakteres Auto gelang dies ganz vorzüglich.

So standen pünktlich um 9:00 Uhr morgens alle den Heidees gegenüber und gefühlt um 9:17 Uhr erklärten sich zehn Hechte bereit, auf den ersten Punkt zu verzichten. Die Tatsache, dass wir auf den ersten Sieg des Tages noch ein wenig warten mussten, lässt sich auf viele Arten erklären. Ein bisschen Pech, ein bisschen Unvermögen, kleine Konzentrationsschwächen, aber vor allem ein Gegner, der nicht bereit war, in scheinbar aussichtsloser Lage aufzugeben. 12:13 der Endstand, schade!

Eine Stunde blieb zum Verarbeiten dieses moralischen Dämpfers (manche gebrauchten auch stärkere Begriffe, die hier aufgrund der deutschen Gesetzeslage nicht genannt werden dürfen).

Nicht genug, um mit voller mentaler Power in das Spiel gegen ziemlich hässliche, aber auch ziemlich starke Erdferkel zu gehen. Nach anfänglichem Trading der Punkte wurde das Tempo auf Marburger Seite heftig angezogen und kaum als wir darauf reagieren konnten, stand es schon 3:13. Nun, da war wirklich wenig zu holen.

Dass wir Ars Ludendi im nächsten Spiel nicht uneingeschränkt problemlos vom Platz fegen würden, war uns durchaus bewusst. Aber mit dem vielleicht schwächsten Spiel des Wochenendes war es dann an uns, ein erneutes 3:13 wegzustecken.

Die nächsten Stunden sollten dann aber wesentlich besser verlaufen. Zumindest bis zu dem Punkt, als unser nächstes Spiel gegen SugarMix anstand. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen fand dieses Spiel auf Kunstrasen statt, ein Platz mit der einzigartigen Eigenschaft, dass sich in einem horizontalen Stack alle Spieler berühren können, wenn sie denn nicht im Aus stehen. Die einen sind der Meinung, dass allein dieser Umstand für die dritte 3:13­ Niederlage verantwortlich war. Andere vertreten die Ansicht, dass die eigene exzellente Nachwuchsarbeit zur Niederlage geführt hat, da wie so häufig vor nicht allzu langer Zeit ein vielversprechendes Jungtalent vom Gegner aufgekauft wurde. Vielleicht muss man aber auch einfach sagen, dass SugarMix einfach besser war. Wie auch immer: Zumindest zeigten wir ergebnistechnisch konstante Leistungen.

Bereits vor dem Spiel musste der Spielbetrieb aufgrund von leichten Regen mit entferntem Donnergrollen kurz unterbrochen werden. Doch auch nach dem Spiel besserten sich die Wetterverhältnisse nicht, sodass unser letztes geplantes Spiel für diesen Tag gegen die Maultaschen auf Sonntag verschoben wurde. Unglücklich war da niemand drüber, bis die Botschaft durchsickerte, dass dieses um 8:00 in der Nacht stattfinden würde.

Womöglich war das der Grund, dass die Party nach dem gemeinsamen Abendessen eher kurz ausfiel und bereits vor Mitternacht meine Zeltbuddies fleißig vor sich hin schnarchten.

Am Sonntag fanden aufgrund des sintflutähnlichen Regens am Vortag und in der Nacht alle Spiele auf dem Kunstrasenplatz statt. Die Maultaschen, die sich zu nahezu unsportlich früher Zeit warm gemacht hatten, nutzen dies, um ihre Zone auszupacken. Schnell konnten wir uns darauf einstellen und beim Stand von 0:12 ziemlich gechillt scoren. Leider war das Spiel einen Punkt später vorbei. Pech gehabt, da kann man einfach nix machen.

Im Anschluss hatten wir wieder eine längere Pause, um uns auf das Spiel gegen die Mainzelrenner vorzubereiten. Diese konnten wir nutzen, sodass wir unsere Punkteausbeute im Vergleich zum vorherigen Spiel verdoppeln konnten.

Trotz allen Mühen reichte es am Ende nicht für die Qualifikation zur 2. Liga. Als ehrliches Fazit kann man festhalten, dass wir abgesehen vom ersten Spiel gegen die Heidees immer chancenlos waren. Dennoch gibt es niemanden, der sich vorwerfen kann, nicht alles gegeben zu haben und es gab durchaus Momente, die zeigten, dass wir offensiv und defensiv unsere Gegner vor Probleme stellen können. Dass es mehr als nur Momente sein können, wird vielleicht das nächste Jahr zeigen.

Tobi

Südsee-Cup 2016

Letztes Wochenende ging es für uns Hechte an den Bodensee nach Konstanz auf den Südseecup!

Trotz einer recht zerstochenen Freitagnacht und einer längeren Diskussion über die mögliche etymologische Verwandtschaft der Worte Cheer, Skier und Chia, begann der noch bewölkte Samstagmorgen mit dem ersten Spiel gegen DISConnection Freiburg.

Unsere noch etwas schlaftrunkene Mannschaft konnte sich gegen die wesentlich wacheren und weniger sprachwissenschaftlich beschäftigten Freiburger nicht behaupten und so mussten wir uns im ersten Spiel recht eindeutig geschlagen geben.

Allerdings lässt sich ein Hecht von einem ruppigen Start in ein danach sehr sonniges Turnier nicht entmutigen und nach einem Zwischenstopp im noch kalten Pool gingen wir das nächste Spiel gegen #Ada aus Straßburg entsprechend motiviert an. Nach einem guten Start in das Spiel, drehten die Straßburger gegen Ende nochmal ordentlich auf aber letztendlich konnten wir das Spiel knapp für uns entscheiden.

Das letzte Spiel der Vorrunde trugen wir gegen Fly High aus. Unsere mittlerweile auf Betriebstemperatur und darüber hinaus heißgelaufenen Hechte konnten sich gut gegen das Team aus Lausanne behaupten, in der Vorrundengruppe so den zweiten Platz belegen und sich für ein letztes Spiel um den Aufstieg in den upper Pool in der nachmittäglichen Hitze qualifizieren. So trafen wir nach einer ausgiebigen Teambesprechung im Bodensee auf Red Light aus München. Beide Teams gaben trotz der Hitze nochmal alles und es lief auf einen Universe Point heraus. Leider konnten wir keinen weiteren Riemen auf die Orgel hauen und den letzten Punkt nicht für uns entscheiden.

Trotzdem machten wir keine langen Kiemen und ließen den ersten Turniertag entspannt bei einem guten Abendessen und kalten Getränken ausklingen. Mit modernster Kopfhörertechnik ausgestattet wurde die Silent Party zelebriert bis die Flossen müde wurden und man sich für einen kurzen Schlaf in die Zelte zurückzog, um für den zweiten Turniertag halbwegs ausgeschlafen auf den Rasen zurückzukehren.

Hier stießen wir auf alte Bekannte aus Frankfurt und durften den Turniersonntag zusammen mit den Flying Igels eröffnen. Wir hatten wesentlich weniger Probleme zu dieser frühen Stunde ins Spiel zu finden als noch am Vortag und konnten so das erste Spiel für uns entscheiden. Die Sonne brannte bereits erbarmungslos auf den Platz nieder als wir uns gegen die Gastgeber aus Konstanz auf dem Feld wiederfanden. Trotz viel Einsatz und literweise Schweiß konnten wir die Gastgeber, die an das Südseeklima des Bodensees besser angepasst waren als wir Hechte, nicht übertrumpfen. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank für das schöne Turnier!

Dann war es soweit: Der finale Kampf um Platz 11. Die allerletzten Kräfte wurden mobilisiert, um sich noch einmal zu erheben und zusagen: So heiß ist es gar nicht und die Mückenstiche jucken auch nicht und sowieso ist das hier keine Belastung für unsere stromlinienförmigen Astralkörper! Wir trafen also in dieser finalen Schlacht, die definitiv ein wenig an Herr der Ringe erinnerte nur mit weniger Neuseeland, Orks und Gemetzel und dafür mehr Süddeutschland, Mücken und Ultimate, auf die Flying Angels aus Bern. Wir Hechte konnten uns in einem auf beiden Seiten sehr starken Spiel durchsetzen und so den 11. Platz in diesem wirklich schönen Turnier belegen.

Nochmals vielen lieben Dank für die Einladung und das Austragen, Team Südsee, und wir sehen uns bestimmt bald wieder.

Eure Hechte

Heidees-Cup 2016

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf dem Heidees-Cup.

Der studentische Teil des Teams ist bereits freitags mit dem Spaß-Zug angereist und konnte das Turnier schon abends in vollen Zügen genießen.

Unser erstes Spiel im Pool mussten wir direkt gegen starke Innsbrucker bestreiten. Die bedeutend wacher starteten als wir und dadurch einen Vorsprung ausgearbeitet haben, den wir nicht mehr aufholen konnten.

Das darauf folgende Spiel gegen die U17 Mixed war vor allem durch Turns geprägt und ging mit nur einem Punkt unterschied an die Jugend.

Im letzten Vorrundenpoolspiel gab es für die Hechte eine Premiere. Wir haben zum ersten Mal gegen das Mannheimer Team MAstars gespielt. Wir sind sehr stark gestartet und haben sofort in der Defence eine Zone gestellt. Es dauert einige Punkte bis die Mannheimer in der Lage waren diese zu umspielen und richtig ins Spiel zu finden. Der Endscore war dann nicht so deutlich wie die Anfangsphase vermuten ließ.

Als Gruppendritter trafen wir im nächsten Spiel auf Sugar Mixed, selbst Gruppenerster im eigenen Pool. Ihre Poolspiele haben die Stuttgarter alle souverän gewonnen und uns schwante nichts Gutes. Am Ende konnten wir zwei Punkte machen und die Stuttgarter davon abhalten den Hardcap zu erreichen.  

Bei Milch, Bier und gutem Essen im "Zum goldenen Löwen" haben wir abends unsere Wunden geleckt, bevor es auf die Party ging um den Muskelkater weg zu tanzen.

Samstags morgen konnten wir uns im ersten Spiel trotz der "männlichen Katzen"-Stimmung auf der Line gegen Mainz durchsetzen.

In den darauf folgenden Spiel gegen DISConnection mussten wir uns leider recht deutlich geschlagen geben, was dem Spirit in diesem Spiel jedoch nicht geschadet hat.

Im Spiel um Platz 11 gegen No'way (norwegisches, Team-siehe Foto) ging es nochmal um Alles. In einem packenden Spiel auf Augenhöhe, in dem wir uns alle nochmal komplett verausgaben mussten, konnten die Norweger das Spiel im Universepoint 8:9 für sich entscheiden.

Danke an die Heidees fürs Ausrichten!

 

2017  hechte.org